19.11.2019: Fortsetzung des neuen Formats für „Freunde“ des Internationalen Steuerrechts - IStR Round Table

 

in Kooperation zwischen der Steuerberaterkammer Nürnberg (StBK Nbg.) und dem Verein zur Förderung des Steuerstudiums an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm („Netzwerk Steuern e. V.“).

Aufgrund der positiven Resonanz nach den ersten beiden Veranstaltungen vom April und Juli 2019 fand am 19. November 2019 die Fortsetzung des „IStR Round Table“ in den Räumen der Steuerberaterkammer Nürnberg statt. Dieses junge Format etabliert sich immer mehr zu einer Plattform, auf der Interessierte und Fachexperten/-innen des Internationalen Steuerrechts den fachlichen Austausch über grenzüberschreitende Praxisfälle nutzen und pflegen.

 


Nach einleitenden Begrüßungsworten gab Prof. Dr. Christian Schmidt (TH Nbg. GSO, „Netzwerk Steuern e.V.“) als Moderator des „IStR Round Table“ zunächst Auskunft über die OECD-Arbeiten bei Säule I und II - sozusagen als „Update“ der letzten Veranstaltung - sowie über aktuelle Entwicklungen in Deutschland bzgl. des MLI (Multilaterales Instrument) und in der Gesetzgebung (u. a. AStG), ehe der Handlungsbedarf bzw. mögliche Beratungsansätze in der steuerlichen Praxis aufgrund aktueller Rechtsprechung im Einzelnen besprochen wurde: So brachten sich (neben den Urteilsbesprechungen von Prof. Dr. Christian Schmidt: Vertreterbetriebsstätte durch Organe, Sperrwirkung von Art. 9 OECD-MA ggü. § 1 AStG -Änderung der Rechtsprechung) unser „Alumni“ Matthias Becker (PwC) mit einer praxisrelevanten BFH-Urteilsbesprechung (Einlagenrückgewähr bei EU-/EWR- vs. Drittgesellschaften) und der Steuerexperte Rudolf Kettel mit einer interessanten Fallstudie (Immobilien-AG in der Schweiz mit Grundstücken in Dtl. im Zuzugsfall) in die Veranstaltung ein, was jeweils zu einer informativen und erkenntnisreichen Fachdiskussion unter den Beteiligten geführt hat. Unsere „Alumna“ Christine Hohenstein (Siemens AG) wies dabei jeweils berechtigt darauf hin, die Umsatzsteuer in der steuerlichen Beratungspraxis nicht außer Acht lassen zu dürfen. Den Erfahrungsaustausch abschließend, erläuterte Prof. Dr. Christian Schmidt neue Entwicklungen und Beachtenswertes zum Thema Betriebsstätten.

Im Nachgang zu dieser Veranstaltung ist es sehr erfreulich festzustellen, dass unter den Teilnehmern/-innen ein sehr guter Kontaktaustausch stattgefunden hat; der Verein steht aufgrund dieser Veranstaltungsreihe in intensivem Austausch hinsichtlich weiterer Kooperationsmöglichkeiten mit steuerlichen Vertretern aus der Beratungspraxis.

Der nächste „IStR Round Table“ wird in den Räumen der StBK Nbg. veranstaltet am:

Dienstag, 10.03.2020, 15.00 Uhr bis ca. 17.30 Uhr.

(Bitte beachten Sie, dass zu dieser Veranstaltung von Nichtmitgliedern des Vereins „Netzwerk Steuern e. V.“ ein Unkostenbeitrag von 50 EUR erhoben wird.)


15.10.2019: 52. Fachtag der Steuerberaterkammer Nürnberg in der Meistersingerhalle

Auch in diesem Jahr lud die Steuerberaterkammer Nürnberg in die Nürnberger Meistersingerhalle zum (52.) Fachtag „Recht und Besteuerung der Familienunternehmen“ ein. Als ein Bindeglied zwischen Berufsstand und Nachwuchs war auch die Technische Hochschule Nürnberg GSO mit unserem Verein „Netzwerk Steuern e. V.“ vor Ort. Besonders erfreulich war die seitens der Steuerberaterkammer Nbg. ermöglichte Teilnahme von Studierenden unseres Masterstudiengans Steuerberatung, die auf diese Weise „erste Steuerberater-Luft“ bei Fortbildungsveranstaltungen sammeln konnten. Fachlich hochkarätige Referenten, wie MR DR. Thomas Eisgruber vom Bundesfinanzministerium, Prof. Dr. Michael Schaden, Prof. Dr. Swen Oliver Bäuml etc., gestalteten interessante Fachvorträge zu den Themen „Kleinere und größere Bürokratiemonster von GoBD, Kassen und Anzeigepflichten“, „Gestaltungsnotwendigkeit für Familienunternehmen“, „Unternehmensnachfolge“ etc. Der Verein „Netzwerk Steuern e. V.“ bedankt sich bei der StBK Nbg. für die hervorragende Kooperation!



04.10.2019: Prof. Dr. Christian Schmidt: Deutsch-Italienisches Gemeinschaftsseminar zum Internationalen Steuerrecht

Im Zuge der stetig wachsenden Bedeutung des Handelspartners Italien fand am 04.10.2019 ein „Deutsch-italienisches Gemeinschaftsseminar“ (zwischen den Steuerberaterkammern München und Bozen) in Bozen/Italien statt, das eine ideale Plattform für den fachlichen (Meinungs-)Austausch in grenzüberschreitenden steuerlichen Fragestellungen geboten hat. Als Bindeglied zwischen der Technischen Hochschule Nürnberg GSO, Fachbereich Steuern, dem Verein „Netzwerk Steuern e. V.“ und der steuerberatenden Berufspraxis hat Prof. Dr. Christian Schmidt als Referent an diesem fachlich hochkarätig besetzten Seminar in Bozen teilgenommen; die Themen seiner Vorträge lauteten „Aktuelle Rechtsprechung des BFH und des EuGH zu Doppelbesteuerungsabkommen“ sowie „Aktuelle steuerrechtliche Entwicklungen beim Betriebsstättenbegriff und Probleme in der Beratungspraxis“.




Exkursion zum Bundesfinanzhof München

Im Rahmen einer Vertiefung der Vorlesungsmodule führte am 22. November 2018 die Studiengangsleiterin des Masterstudiengangs Steuerberatung, Frau Prof. Dr. Schmidt-Pfeiffer, eine ganztägige Exkursion zum Bundesfinanzhof, der in einem geschichtsträchtigen Gebäude in München-Bogenhausen als Nachfolger des Reichsfinanzhofs beheimatet ist, durch. Nach einer im Vorfeld erfolgten theoretischen Auseinandersetzung mit den beiden die Umsatzsteuer betreffenden BFH-Verfahren V R 44/17 („unberechtigter Steuerausweis“) sowie V R 29/17 („ermäßigter Steuersatz“) besuchten unsere Masterstudierenden „live“ vor Ort in einem denkmalgeschützten Sitzungssaal die Verhandlungen. Im Anschluss an die Verhandlungen wurden unsere Studierenden persönlich von Frau Dr. Sabine Haunhorst (BFH-Richterin des VIII. Senats, vornehmlich für Einkünfte aus selbständiger Arbeit und Kapitalvermögen zuständig) sehr informativ durch die Ausstellung „100 Jahre Reichsfinanzhof (RFH) und Bundesfinanzhof (BFH)“ geführt:  


In den Räumlichkeiten wurde neben der Geschichte - anhand von Bildern bedeutender Richterpersönlichkeiten, Original-Dokumenten aus der Rechtsprechung und -Richterroben - auch das Gebäude selbst als schlossartiges Anwesen vorgestellt. In einer zusätzlichen Frage- und Gesprächsrunde konnten sich die Studierenden zudem einen umfassenden Eindruck von der Arbeit eines(r) Richters(in) am Bundesfinanzhof machen - sozusagen direkt aus „erster Hand“ gewonnen. Die sehr interessante Exkursion zum BFH komplettierte in diesem Jahr unser Mitglied des Fördervereins „Netzwerk Steuern e. V.“, Frau Anita Müller (Steuerberaterin), die mit ihrem praktischen Erfahrungsschatz aus ihrer Kanzleitätigkeit den fachlichen Austausch mit unseren Masterstudierenden bereicherte.


Kompetenzanforderungen an zukünftige Mitarbeiter in Steuerkanzleien/Unternehmensteuerabteilungen

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wir möchten Sie gerne bezüglich der geforderten Kompetenzen befragen, welche Sie sich von den zukünftigen Mitarbeitern Ihrer Steuerabteilung erwarten. 

 

Seit nunmehr drei Jahren gibt es den Masterstudiengang Steuerberatung an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm. Der Masterstudiengang bildet Studierende aus, die sich in ihrer beruflichen Laufbahn mit dem Steuerrecht beschäftigen wollen, sei es im Rahmen der Ausübung der Tätigkeit in einer Kanzlei oder im Unternehmensumfeld. 

 

Wir sind daran interessiert, den Masterstudiengang ständig weiter zu entwickeln und ihn auch verstärkt an den Anforderungen der potenziellen Arbeitgeber auszurichten. Insbesondere interessiert uns hierbei die Meinung zum Thema "zukünftig erforderliche Kompetenzen", die unsere Masterabsolventen/-innen erfüllen sollten.

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie als fachlich verantwortlicher Ansprechpartner hierzu zwei bzw. gegebenenfalls drei kurze Fragen beantworten würden. Die Dauer der Umfrage wird nicht länger als 5 Minuten betragen.

 

Link zur Umfrage: https://www.umfrageonline.com/s/9e61b0b

 

Besten Dank im Voraus für Ihre Unterstützung!

 

Mit freundlichen Grüßen

Tomas Wirth


Fachvortragsreihe am „Ohm-Steuertag“: Digitalisierung in der Steuerberatung/Finanzverwaltung

Die zunehmende Digitalisierung führt auch in der Steuerberatung bzw. in der Finanzverwaltung zu enormen Veränderungen in den mehr und mehr automatisierten Tätigkeits- und Ablaufprozessen. Über die sich daraus ergebenden Herausforderungen und Chancen für den steuerberatenden Beruf - insbesondere im Hinblick auf die Bedeutung für unsere sowohl wissenschaftlich als auch praxisorientiert ausgebildeten Studierenden im Fachbereich „Steuern“ - referierten hochrangige Vertreter des Berufsstandes wie auch der Finanzverwaltung im Rahmen unseres „OHM-Steuertags“, der in diesem Jahr am 12.11.2018 stattfand. Zum wiederholten Male hat der Verein „Netzwerk Steuern e. V.“ (Verein zur Förderung des Steuerstudiums an der Technischen Hochschule Nürnberg GSO) in direktem Zusammenspiel mit der Firmenkontaktbörse „Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung“ diese Fachvortragsreihe veranstaltet. Die ca. 90 Teilnehmer/-innen setzten sich aus (Master-) Studierenden und Lehrenden unserer Hochschule, Vertretern und Vertreterinnen der Finanzverwaltung, der Steuerberaterkammer Nürnberg und der berufsständischen Organisationen sowie Fachexperten und -expertinnen aus der Beratungspraxis und aus Unternehmen zusammen.

Der Vorstand des Vereins „Netzwerk Steuern e. V.“ (sowie Koordinatorin des Masterstudiengangs Steuerberatung), Frau Prof. Dr. Susanne Schmidt-Pfeiffer, begrüßte zu Beginn der Vortragsreihe die Zuhörerschaft herzlich mit einer in das Thema einleitenden Rede, ehe der Vorstandsvorsitzende der DATEV eG (und Vizepräsident der Steuerberaterkammer Nürnberg), Herr Dr. Robert Mayr, die Digitalisierung in einem spannenden und informativen Vortrag aus Sicht eines großen dienstleistenden IT-Unternehmens beleuchtete. Von besonderem Interesse waren dabei die Ausführungen zu einem neuen Programm, das digitale Belege auch automatisch bucht. Der Reifegrad dieses KI-Programms ist nach Aussage von Dr. Mayr so weit, dass die Fehlerquote „nicht schlechter als ein Buchhalter“ sei. Die anschließende Diskussion war sehr lebendig und zeigte, dass viel Fachkompetenz in der Zuhörerschaft anwesend war, und man sich auch unter den Studierenden schon viele Gedanken im Hinblick auf die eigene Zukunft bei fortschreitender Digitalisierung und dem beschleunigten Einsatz von KI-Systemen macht. Anschließend gab der Präsident des Bayerischen Landesamtes für Steuern, Herr Dr. Roland Jüptner, interessante Einblicke in den Einsatz von IT-Systemen im Besteuerungsverfahren und deren anstehende Fortentwicklung und Erweiterung. Bereits jetzt sei etwa das ELSTER-Programm das modernste und weitgehendste IT-Programm von allen Programmen, die in den deutschen Verwaltungsbehörden zum Einsatz kämen. Des Weiteren beschrieb er die Zusammenarbeit bei der Vollmachtsdatenbank, die IT-technisch gemeinsam von Finanzverwaltung und Berufsstand bzw. DATEV entwickelt wurde. Und er erläuterte das RABE-Programm, mit dessen Hilfe die bisherige Belegvorlageverpflichtung zu einer Belegvorhaltungsverpflichtung IT-technisch umgesetzt wird. Interessant war es, auch zu erfahren, dass die Hardware der Finanzverwaltung sich verändert hat, nämlich weg vom PC hin zu Datensichtgeräte mit Anbindung an ein zentrales Rechenzentrum. Auf großes Interesse stießen auch seine Ausführungen zu den in der Finanzverwaltung eingeführten Risikomanagementsystemen.
Nach einer von fachlichem Austausch geprägten Kaffeepause standen noch zwei Vorträge an, die den aufgrund der Digitalisierung zwangsläufig stattfindenden Wandel des steuerberatenden Berufs sehr klar und deutlich veranschaulichten: Zum einen informierte der Vertreter einer „Big 4 - Gesellschaft“, Herr Dr. Klaus Dumser (Director bei PwC), in einem lebendigen und aufschlussreichen Vortrag über notwendige Transformationsprozesse, aber auch über neue Geschäftsmodelle und Strategien, die sich für die Beraterbranche eröffnen. Zum anderen richtete Herr Martin Klumpp als Vertreter des mittelständischen Berufsstandes der Steuerberater (Geschäftsführer und Partner der Trewitax Deutschland GmbH) in einem abwechslungsreichen und zukunftsweisenden Vortrag sein Augenmerk konkret auf die Rolle des steuerberatenden Berufs in einem mehr oder weniger vollständigen digitalen System, das dabei aber neue Wertschöpfung und wertvolle Zusatzdienstleistungen für die Mandanten generiert. Für einen gelingenden Transformationsprozess ist es aus seiner Sicht wichtig, dass die Mitarbeiter/-innen über eine ausreichende Agilität verfügen und - mit Blick auf die anwesenden Studierenden - fachlich hochkarätig ausgebildet sind. Allerdings werden künftig auch in den Steuerberatungskanzleien IT-Mitarbeiter vermehrt zum Einsatz kommen (müssen).
Nach einer abschließenden Frage- und Diskussionsrunde bedankte sich der Vorstand des Steuervereins, Frau Prof. Dr. Susanne Schmidt-Pfeiffer, bei allen Beteiligten für die interessanten Vorträge und die lebhaften Diskussionen. Beim anschließenden Get-together mit kleinen kulinarischen Leckerbissen wurden der lebendige Fachdialog und praktische Erfahrungsaustausch fortgesetzt; auch sind gute Kontakte geknüpft worden. Das Wiedersehen der „Ehemaligen des Masterstudiengangs“ war für alle Anwesenden ein freudiges Ereignis.


Gastvortrag der StBK-Nbg zum Berufsbild Steuerberater

In der Schwerpunktveranstaltung Einkommensteuer von Herrn Prof. Dr. Schlieper waren am 7. Juni 2018 Herr RA/StB Kunert (Mitglied des Vorstands der Steuerberaterkammer Nürnberg) sowie Herr RA Prölß (Geschäftsführer der Steuerberaterkammer Nürnberg) zu Gast.


Im Rahmen des einstündigen Vortrags mit anschließender Frage- und Gesprächsrunde brachten Herr Prölß und Herr Kunert den Studierenden das Berufsbild des Steuerberaters auf sehr kurzweilige Art nahe. Neben der verschiedenen Wege Steuerberater zu werden, erfuhren die Studierenden aus erster Hand von den zahlreichen Tätigkeitsfeldern, die der Beruf neben der Steuerdeklaration noch bietet.

 

Auch die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Tätigkeit des Steuerberaters und die Veränderungen in Bezug auf die Wertschöpfungskette waren hierbei Thema.

 


Die Veranstaltung, die mit sehr engagiertem Einsatz der Steuerberaterkammer Nürnberg durchgeführt wurde, fand bei unseren Studierenden großen Anklang.


OHM-Steuertag: Fachvortragsreihe Internationales Steuerrecht

Die stetig wachsende Bedeutung des Internationalen Steuerrechts – nicht nur für bekannte „Global Player“ wie Amazon, Google oder Siemens, sondern auch für mittelständische Unternehmen – war Anlass für den Verein „Netzwerk Steuern e.V.“ zur Förderung des Steuerstudiums an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm am Montag, dem 13.11.2017, eine hochkarätig besetzte IStR-Fachvortragsreihe auszurichten. Rund 150 Teilnehmer/-innen waren der Einladung gefolgt. Zum Teilnehmerkreis gehörten – neben Studierenden und Lehrenden unserer Hochschule – Professoren und Studierende anderer Hochschulen bzw. Universitäten, Vertreter und Vertreterinnen der Finanzverwaltung, der Steuerberaterkammer Nürnberg und der berufsständischen Organisationen sowie Fachexperten und -expertinnen aus der Beratungspraxis und aus Unternehmen.

Nach einer warmherzigen Begrüßungsrede von Prof. Dr. Christian Schmidt (TH Nürnberg, PwC) begeisterte der ehem. Vorsitzende Richter des I. Senats des Bundesfinanzhofs und Partner of Counsel bei KPMG Prof. Dr. Dietmar Gosch die Zuhörerschaft mit seinem lebendigen und zukunftsweisenden Vortrag über „Die drei Gewalten im Steuerrecht – Spielräume und Grenzen zwischen Verfassungsrecht, Unionsrecht und Abkommensrecht“. Insbesondere für die Studierenden war es augenscheinlich sehr wertvoll, Prof. Dr. Dietmar Gosch live zu erleben, der mit seinem außergewöhnlich breiten und tiefen Fachwissen der nationalen und internationalen Rechtsprechung in den letzten zwei Jahrzehnten seinen Stempel aufgedrückt hat und im In- und Ausland eine bekannte Persönlichkeit ist. Im Anschluss an eine Frage- und Diskussionsrunde haben sich Prof. Dr. Christian Schmidt als Vertreter der Wissenschaft und Beratungspraxis und RD Dipl.-Finanzw. (FH) Michael Bär, Referatsleiter des Bayerischen Landesamts für Steuern, als Vertreter der Finanzverwaltung, einen fachinhaltlich spannenden und abwechslungsreichen „Schlagabtausch“ zum Thema „Aktuelle Fälle aus der grenzüberschreitenden Betriebsprüfung“ geliefert und die Zuhörer mit so manchem „Aha-Effekt“ in ihren Bann gezogen. Anschließend richtete Jochen Stahl, Vorstand Finanzen und Recht der Brodos AG, in seinem aufschlussreichen Vortrag den Blickwinkel auf Herausforderungen und Auswirkungen, die das aktuell in den Medien weitverbreitete Thema „BEPS“ („Base Erosion and Profit Shifting“) in mittelständischen Unternehmen nach sich zieht und – für den ein oder anderen Zuhörer überraschend – auf viele Unternehmensbereiche wie Steuern, Rechnungswesen/Buchhaltung, Controlling, Finance, Treasury und Revision durchschlägt. Zum Abschluss der IStR-Fachvortragsreihe gab Dr. Mathias Graf informative Einblicke in die Weiterbildungsmöglichkeit des Steuerberaters zum „Fachberater Internationales Steuerrecht“ und zeigte in persona eines „Fachberaters IStR“ dem Publikum weitreichende Betätigungsfelder eines Fachberaters auf. Dem Verein mit Frau Prof. Dr. Susanne Schmidt-Pfeiffer als Vorstand gelang mit der Förderung des fachlichen Meinungs- und praktischen Erfahrungsaustauschs – über das persönliche Kennenlernen beim Get-Together mit kleinen kulinarischen Köstlichkeiten hinaus – ein außergewöhnlicher Einstand in eine neue Vortragsreihe mit Weitblick. Zum Schluss ein Hinweis in eigener Sache: Fördermitglieder sind jederzeit herzlich willkommen!


TH goes DATEV Barcamp

Am 11.11.2017 fand im IT-Campus das erste DATEV-Barcamp im IT Campus in der Fürther Straße statt. Im Rahmen des offenen Veranstaltungsformats wurde über viele Themen rund um die Digitalisierung in der Steuerberatung diskutiert.

In den Arbeitsgruppen wurden unter anderem folgende Themen besprochen:

  • Wie bilde ich meine Mitarbeiter zu Digitalisierungsexperten aus?
  • Wie gestaltet sich der Weg vom Papier hin zu digitalen Prozessen?
  • Welchen Einfluss hat künstliche Intelligenz (auch auf die zukünftigen Mandantenbedürfnisse)?

Stefan Strom und Tomas Wirth haben das Veranstaltungsformat des DATEV Barcamps seitens der Technischen Hochschule pilotiert und als Bildungspartner der DATEV den Blick durch die „Hochschulbrille“ in den einzelnen Foren einbringen können.

 



M&A Workshop mit PWC

Mit einer weiteren Veranstaltung wurde der Masterstudiengang Steuerberatung seinem fachlichen Anspruch, integriert praxisorientiert auszubilden, gerecht. Am Montag, dem 13.11.2017, fand in Kooperation mit PricewaterhouseCoopers (PwC) ein Workshop zum Thema „Mergers & Acquisitions“ statt, der bei unseren Masterstudierenden großen Anklang fand und auch seitens der Verantwortlichen von PwC Nürnberg mit sehr engagiertem Einsatz durchgeführt wurde.

 

 

Zum Ende des Workshops ergab sich noch einmal eine gute Möglichkeit des persönlichen Kennenlernens und des fachlichen Austauschs zwischen unseren (neuen) Master-Studierenden und Vertretern/innen von PwC (als potenzieller Arbeitgeber).


// Zum Bild: Von links: S. Strom (TH Nbg. GSO, i. V. Abakus), T. Wirth (TH Nbg. GSO), Prof. Dr. S. Schmidt-Pfeiffer (TH Nbg. GSO), H. Lauber (DATEV), H. Haneberg (DATEV), Dr. J. Fischer-Neuner (LSWB), M. Fritsch (StBK), G. Höinghaus (GfK), Prof. Dr. P. Schlieper (TH Nbg. GSO), Prof. Dr. Chr. Schmidt (TH Nbg. GSO, i. V. PwC)

Die Gründung

Am 28. Juni 2016 wurde ein weiterer wichtiger Baustein zur Fortentwicklung des Steuerstudiums an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm gelegt: Bei herrlichem Sommerwetter fand die Gründungsversammlung des Vereins „Netzwerk Steuern e. V.“ in den Räumen der Fakultät Betriebswirtschaft statt.

Neben den „TH-internen Gründungsmitgliedern“ Prof. Dr. Susanne Schmidt-Pfeiffer, Prof. Dr. Peter Schlieper, Prof. Dr. Christian Schmidt, Tomas Wirth und Stefan Strom, konnten bereits bei der Gründung wichtige externe Fördermitglieder gewonnen werden. Die Steuerberaterkammer Nürnberg (StBK), vertreten durch den Vizepräsidenten M. Fritzsch, und der Landesverband der steuer- und wirtschaftsberatenden Berufe in Bayern e.V. (LSWB), vertreten durch unsere Alumna Frau Dr. J. Fischer-Neuner als Bezirksvorsitzende, standen als berufsständische Organisationen ebenso Pate wie der für den Berufsstand zentral bedeutsame IT-Dienstleister DATEV eG, vertreten durch Prof. Dr. Chr. Bär, Frau H. Lauber und Herrn H. Haneberg, die Beratungsgesellschaften Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), vertreten durch Herrn G. Höinghaus, und PricewaterhouseCoopers (PwC), vertreten durch Herrn D. Blöchle, sowie der Lehrgangsanbieter Abakus Steuerkolleg GbR, vertreten durch Herrn G. Schrank. Sie wollen - sozusagen „from scratch“ - die Berufsbildung auf dem Gebiet des Freien Berufs der Steuerberatung an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm ideell, finanziell und in die Region hinein sichtbar fördern.

Hierzu soll neben dem weiteren Ausbau des Vorlesungsangebots im Masterstudiengang - durch Gewinnung von weiteren erfahrenen Vertretern aus der Berufspraxis -  eine Plattform geschaffen werden, mit deren Hilfe ein fachlicher Meinungs- und praktischer Erfahrungsaustausch ebenso möglich ist wie die gemeinsame Durchführung von Veranstaltungen, Vorträgen und Symposien. Zur Förderung des Alumni-Gedankens sollen Wege gefunden werden, die den  Informationsaustausch zwischen den Absolventen des Masterstudiengangs Steuerberatung untereinander und zu den Vereinsmitgliedern ermöglichen sowie ein dauerhaftes „Networking“ fördern.

Für den Berufsstand, die Unternehmen mit einer Steuerabteilung und die Studierenden des Masterstudiengangs ergibt sich eine „win-win-Situation“: Das mit einer praktischen Tätigkeit während des Studiums verzahnte Konzept des Masterprogramms ermöglicht eine vorausschauende Kanzleinachwuchsplanung bzw. die Gewinnung von qualifizierten Steuerexperten mit Praxisbezug. Umgekehrt können die Studierenden nicht nur vertiefte Praxiskenntnisse bereits während ihres Studiums sammeln, sondern auch die dort entstehenden Fragestellungen in die Vorlesungen und Übungen einspeisen und zur Diskussion stellen.

Die Mitgliedschaft im Verein „Netzwerk Steuern e.V.“ ist gestaffelt. Die „Premiummitgliedschaft“ richtet sich an die Wirtschaft bzw. Beratung sowie an die berufsständischen Organisationen. Für Einzelpersonen ist der „normale“ Mitgliedsbeitrag vorgesehen. Studierende sind beitragsfrei.

Für weitere Informationen und bei Interesse an einer Mitgliedschaft können Sie sich jederzeit an Herrn Tomas Wirth (tomas.wirth@th-nuernberg.de) oder Herrn Stefan Strom (stefan.strom@th-nuernberg.de) wenden.


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